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Der Leipziger Oratorienchor
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Der Leipziger Oratorienchor wurde im September 1993 gegründet und feierte im Jahr 2008 sein 15-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung wird er von Martin Krumbiegel geleitet. Vorrangiges Anliegen des Chores ist die Pflege und Aufführung geistlicher Musik des 17. – 20. Jahrhunderts.

In In den letzten Jahren ist der Chor durch regelmäßige und viel beachtete Aufführungen von Oratorien und a-capella-Werken zu einem festen Bestandteil des Leipziger Musiklebens geworden. Dabei erklangen neben Kantaten und größeren Vokalwerken J.S. Bachs (Passionen, Weihnachtsoratorium, h-moll-Messe, Magnificat) unter anderem Messen von F. Schubert, W.A. Mozart und L. van Beethoven, J. Haydns „Schöpfung“, Requiem-Vertonungen von W.A. Mozart, R. Schumann und A. Dvoƙák sowie die Oratorien F. Mendelssohn Bartholdys. Aber auch weniger bekannte Werke wie C.P.E. Bachs „Israeliten in der Wüste“, E.T.A. Hoffmanns „Miserere“, „A Ceremony of Carols“ von B. Britten oder das „Hoffnungslied“ des Leipziger Komponisten Karl Ottomar Treibmann wurden aufgeführt. Für einzelne Projekte finden sich auch kleinere Besetzungen des zur Zeit ca. 80 Mitglieder umfassenden Chores zusammen (z.B. Bachfeste 2001, 2002, 2005 und 2009 in Leipzig).

Der Leipziger Oratorienchor wird bei seinen Aufführungen von namhaften Solisten und Leipziger Orchestermusikern unterstützt, aber auch Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ hatten Gelegenheit, während ihrer Ausbildung ihr Können unter Beweis zu stellen.

Besonders enge Verbindungen bestehen zur Kirche Zum Heiligen Kreuz in Leipzig-Neustadt, in der ein Großteil der Konzerte stattfindet. Auch außerhalb Leipzigs trat der Chor auf, so im Jahr 2001 in der Kathedrale von Monaco während des „Festival de Musique Sacre“ und im Jahre 2002 in St. Maximin und in 2009 in St. Aegidien in Oschatz mit „Ein Deutsches Requiem“ von J. Brahms. Weiter gastierte er u.a. im Dom zu Meißen, in der Arnstädter Bachkirche, in Saalfeld und in Polditz. Eine besondere Erfahrung war die deutsche Erstaufführung der „Queen Symphony“ zusammen mit dem Rundfunk-Blasorchester Leipzig im Gewandhaus. 

Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des Chores wurde im November 2008 „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms als Jubiläumskonzert aufgeführt. Im Konzertjahr 2009 ragten die Aufführung des „Messiah“ von G.F. Händel in englischer Sprache sowie J. Haydns „Nelson-Messe“ heraus. Der bisherige Konzerthöhepunkt 2010 war die Aufführung des „Paulus“ von F. Mendelssohn Bartholdy.

Der Leipziger Oratorienchor erreicht mit seinen Konzerten besonders auch ein junges Publikum. Er hat einen festen Stammhörerkreis. Seine Konzerte werden von durchschnittlich 250 Zuhörern besucht. Zu besonderen „Highlights“ (J.S. Bach: h-Moll-Messe und Weihnachtsoratorium, A. Dvorak : Requiem) kamen mehr als 450 Zuhörer.